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Budo

Budo bedeutet, aus dem Japanischen übertragen, »Weg des Kriegers«. Damit sind die verschiedenen Disziplinen fernöstlicher Kampfkünste gemeint, die seit Ende der 60er Jahre auch im deutschsprachigen Raum Fuß fassen konnten: Taekwondo, Karate, T'ai-Chi-Chuan, Judo, Jiu Jitsu, Aikido und andere.

Ihre Entwicklung diente ursprünglich ausschließlich militärischen Zwecken, und sie sind — anders, als vielfach behauptet wird — nicht uralt. So wurde Taekwondo etwa erst in den 50er Jahren im Zuge des Koreakrieges entwickelt. Heute ist Karate- oder Taekwondo-Training weltweit fester Bestandteil der Ausbildung von Militär- und Sicherheitskräften. Zunehmend verbreiten sich diese Kampfformen auch als Sportdisziplinen. 1988 kam Taekwondo sogar zu olympischen Ehren. In den letzten Jahren mehren sich aber die Probleme mit Budo-Interessenten, in manchen Budo-Zentren haben sich rechtsradikale Gruppen ausgebildet.

(Federspiel 1996)

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Synonyme / Analogien: Karate, Tài Chi, Judo, Jiu Jitsu,

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Bibliographie:

 


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Bearbeitungsstand: 28.05.2009