Eigenbluttherapie
[Alternative Medizin]
Bei der Eigenbluttherapie wird dem Patienten Blut aus einer Bene entnommen und unbehandelt oder in veränderter Form im Sinn einer -> Reiztherapie wieder injiziert, um eine Abwehrreaktion des Körpers auszulösen.
Der Therapie liegt die Idee zugrunde, dass körpereigene Stoffe den Organismus zu einer verstärkten Abwehrreaktion anregen können.
Es liegen keine überzeugenden Belege vor, die die Theorie untermauern würden. Ebenso fehlt ein Beleg, dass ein Reiz auf das vegetative System eine gezielte Abwehrereaktion in Gang setzen kann. Eine unspezifische Reizwirkung auf das Abwehrsystem der Menschen ist allerdings möglich. Die Nutzen-Risiko-Abwägung fällt insgesamt negativ aus. Anwender der Therapie sind vorrangig Heilpraktiker.
Synonyme / Analogien:
Weitere Informationen: Wikipedia
Quelle: Stiftung Warentest 2005: "Die andere Medizin", S. 124 ff.
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Bearbeitungsstand: 05.07.2011
