Tachyonen
[Esoterik]
griech. tachys = schnell, iénai = gehen
Der Begriff "Tachyonen" wurde in den 60-er Jahren von dem (Para)Physiker Gerald Feinberg geprägt. Er bezeichnete damit elektrisch geladene Teilchen, die sich nach seiner Theorie schneller als das Licht (und damit physikalisch nicht erfaßbar) bewegen sollten.
Bisher gibt es keinerlei Hinweise auf die Existenz derart überlichtschneller Teilchen.
In der Esoterik steht dieser Begriff für eine nebulöse, geheimnisvolle Energieform, die die Angleichung des "dem Menschen eigenen energetischen Kontiniums" an die "kosmische Lebenskraft" ermöglichen soll. In unzähligen parawissenschaftlichen Publikationen unter Verwendung pseudophysikalischer Begrifflichkeit wird seitens der Esoteriker versucht, "Tachyonenenenergie" als "Tor zur Medizin der Zukunft" darzustellen (1)
Mit "tachyonisierten" Produkten und Leistungen werden durch die Esoterikszene auf betrügerische Weise exorbitante Gewinne erzielt.
Synonyme / Analogien:
Weitere Informationen: Colin Goldner
Bibliographie:
(1) Goldner, Psychoszene, S. 189 ff.
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Bearbeitungsstand: 15.03.2010
