DAS SCHATZKÄSTLEIN VON (1. Auflage, Oktober 2006)
VORWORT
©VIKAS Syrau 2006
Auf einer uns bekannten Internetseite ist ein Erlebnisbericht unter dem Titel Meditation im Schatzkästlein vom September 2001 zu finden.
Osho Manjusha(1) Meditationszentrum.” Meditation im Sinne Oshos ist das Wesentliche im Manjusha. Osho selbst dazu (Das Orangene Buch):
Noch deutlicher wird die Leiterin des Meditationszentrums, Hauke Messerschmidt (Sannyasname Mahamudra), selbst:
Wo ist hier die in dem genannten Erlebnisbericht erwähnte milde und gütige Königin zu sehen? Wir sind der Meinung, Aufklärung ist dringend geboten. War es Mitte der 90-er Jahren um die Neo-SannyasinBewegung(6) nach außen etwas ruhiger geworden, müssen wir heute erneut zur Kenntnis nehmen, dass die Nachfolger der OSHO-(Bhagwan)-Bewegung wieder verstärkt Anhänger gewinnen, neue Strukturen und Methoden entwickeln und in einigen Regionen Sachsens und Thüringens sehr zielstrebig und mit wachsendem Erfolg agieren. Ob das Manjusha in Schmiedeberg bei Dresden, die Oshostadt Zschachenmühle bei Schleiz/Lobenstein oder weniger offen agierende Einrichtungen wie in Plauen und anderen Orten, sie alle entfalten rege Aktivitäten. Vor allem Menschen in schwierigen Lebenssituationen laufen Gefahr, den für sie im Augenblick verlockenden Angeboten zu erliegen. Im Newsletter des Osho-Manjusha-Meditationszentrums ist zu lesen:
KAPITEL 2 - WARUM IST DIESES THEMA GEGENSTAND UNSERER ARBEIT?
Diesem Glück etwas nachzuhelfen ist unser Anliegen. Die Zeiten sind günstig für den Psychomarkt, die alternative Psychoszene vermischt mit religiösen, magischen und esoterischen Elementen. Handeln ist angesagt! Wer ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in einem Umfeld zunehmender Perspektivlosigkeit ganzer gesellschaftlicher Gruppen und Vereinsamung des Einzelnen, in Zeiten der Verarmung zwischenmenschlicher Kommunikation, in Zeiten einer zunehmenden Sinn- und Identitätskrise nicht fasziniert von der Vorstellung, bisher unerreichbare Ziele plötzlich schnell und einfach doch noch Realität werden zu lassen? Endlich wieder aktiv werden, wenn schon nicht nach außen, dann doch wenigsten nach Innen! Positiv denken, egal was kommt! Ein gutes Geschäft für die Seelenfänger, die Macher, ein möglicherweise verhängnisvoller Schritt für den, der darin den einzigen Ausweg sieht, die Auseinandersetzung mit der Realität draussen meidet und den vermeintlich leichteren und Erfolg versprechenden Weg nach innen wählt. Der Psychomarkt in seiner Gesamtheit ist für den Einzelnen kaum noch überschaubar und einer der wenigen Wirtschaftszweige, bei denen man derzeit von einer wirklich dynamischen Entwicklung sprechen kann. Dieser Supermarkt schillernder Illusionen, falscher Versprechungen und angeblich ungeahnter Möglichkeiten garantiert aber in der Regel nur wenigen eine rosige, sorgenfreie Zukunft: den Betreibern. Wer sich in diesem Supermarkt bedient, der riskiert, seine persönliche Freiheit gegen einen langen Weg der psychischen Abhängigkeit einzutauschen, ohne es im Vorfeld auch nur zu ahnen. Ein Weg, der beschwerlich für den Betroffenen und dessen Angehörige ist, aber nicht aussichtslos sein muss, wenn der Betroffene es will und Angehörige und Freunde dabei nicht wegschauen. Es ist schon fast ein Paradoxon. Bei Geldanlagen (neuer Markt) haben die meisten in den letzten Jahren gelernt, dass unverhältnismäßig hohe Versprechungen zu schmerzhaften Verlusten führen können. Auf dem Psychomarkt steht diese Erfahrung wohl vielen noch bevor. Die Anfälligkeit, solchen Versprechungen aufzusitzen, ist umso größer, je geringer die tatsächlichen Kenntnisse der Materie sind. Aktueller denn je sind die Worte Immanuel Kants: Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Meinungs- und Glaubensfreiheit sind unverzichtbar, unantastbar. Alle religiösen und nichtreligiösen Traditionen, spirituellen und esoterischen Strömungen, die einen Menschen zu einem eigenständigen, unabhängigen Leben ermutigen ohne ihn seiner Identität zu berauben, verdienen unsere Wertschätzung. Werden Traditionen, egal ob fernöstlicher, westlicher oder sonstiger Herkunft aber durch subtile, schwer durchschaubare tiefenpsychologische Eingriffe in die Persönlichkeit missbraucht, dann muss einem solchen Spuk, welcher Tarnung er sich auch bedient, entgegengetreten werden. Unser Anliegen ist es, bei der Beantwortung von Fragen rund um den Psychomarkt Hilfestellung zu geben: Woran erkenne ich bei der unübersichtlichen Vielzahl von Yogaanbietern, selbsternannten psychologischen Beratern, NLP- und sonstigen Trainern, ob ein Angebot für mich geeignet, meiner persönlichen Entwicklung förderlich ist oder nicht? Woran erkenne ich, welche Ziele der Anbieter verfolgt? Wovon lasse ich mich leiten, wenn ich an einer Kreuzung meines Lebens stehe, die vielleicht ohne es zu wissen, zum Anfang einer Sackgasse werden kann? Wie kann ich mich orientieren, wenn ich mehr Fragen als Antworten habe?
Die OSHO-Anhänger, die Neo-Sannyasin, verzichten oft auf Beruf und sicheres Einkommen, zerschlagen bewusst alle Brücken zu ihrem bisherigen Leben um dies gegen ein Leben in der Kommune einzutauschen und eine erstaunliche Guru-Verehrung zu entfalten. Obwohl viele von Ihnen als akademisch vorgebildet gelten, scheinen sie regelrecht den Verstand abzuschalten, als ob man einfach das bisher gewohnte Licht ausmacht, um danach nach intensiver „Reinigung“ von alten Einflüssen in tiefster Dunkelheit eine neue Lichtquelle zu erschließen. Wie kann dies geschehen? Was fasziniert diese Menschen an der OshoBewegung und anderen Psychogruppen, welche Umstände begünstigen eine derartige Persönlichkeitswandlung, das Eintauschen einer eigenständigen Persönlichkeitsstruktur (oder auch nicht?) gegen ein neues spirituell geprägtes Ego? Geht vielleicht dem Zeitpunkt des Lichtausschaltens sogar eine lange Phase der inneren Veränderung und äußeren Beeinflussung voraus?
3.1 Gesucht und gefunden oder geworben? Eine weit verbreiteter Irrtum ist die Fiktion des Suchers, die besagt, dass Menschen, die einer Sekte beitreten, auf der Suche nach (genau dieser) Sekte gewesen seien. Mit der Darstellung, die Sektenmitglieder hätten selbst nach einem Guru o.ä. gesucht, wird die aktive Rolle von Sekten und ähnlicher Gruppierungen bei der Rekrutierung von Mitgliedern verharmlost. Zahlreiche Untersuchungen und Erfahrungsberichte zeigen, dass der Beitritt zu einer Sekte in der Regel das Ergebnis eines aktiven Werbeprozesses der Gruppe ist. Dabei werden vor allem Personen angeworben, die sich gerade in einer für sie schwierigen Lebensphase (Trennung vom Partner, Probleme im Beruf, depressive Phasen) oder in einer Umbruchsituation (nach dem Schulabschluss auf der Suche nach eigenen Wegen, zwischen zwei Lebensabschnitten..) befinden. Betroffen sind dabei vorrangig Personen bis Mitte Dreißig. Doch nicht nur, es ist jeder gefährdet.
Oftmals ist nur ein Schritt in dieser Richtung der eine Schritt zu viel. 3.2 MIR passiert das NICHT! Mit raffinierten psychologischen und sozialen Beeinflussungsmethoden werden die Mitglieder gewonnen und an die Gruppe gebunden. Dies geschieht in der Regel behutsam über einen längeren Zeitraum, von den davon Betroffenen selten wahrgenommen, meist aber immer nach dem gleichen Grundmuster.
Margaret Thaler-Singer schreibt hierzu:
Dieses System der psychischen Manipulation funktioniert. Menschen, die manipuliert werden, fühlen sich niemals manipuliert.
3.3 Das Problem betrifft nicht nur Wenige Die Ausbreitung von Sekten und Psychogruppen, deren Wirkung auf Einzelpersonen, Familien und zunehmend auf Politik und Wirtschaft hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine neue Dimension erreicht, ohne das dies von der breiten Öffentlichkeit registriert wurde. Die Schädigung von Einzelpersonen und die Zerstörung familiärer Strukturen, die nicht selten mit fast krimineller Energie betrieben wird, ist schon schlimm genug. Dass mit Sekten aber — in den verschiedensten Schattierungen — totalitäre Sozialstrukturen (derzeit verstärkt erfolgreich) in unsere Gesellschaft eindringen, sollte uns aufhorchen lassen. Gerade in Deutschland konnte damit leider ausreichend Erfahrung gesammelt werden. Grund genug für jeden, dem seine Freiheit am Herzen liegt, bereits den Anfängen zu wehren. Das ist nicht einfach, denn Betroffene stoßen in der Regel in ihrem Umfeld auf Unverständnis (... wie kann man nur so dumm sein?) und werden oft nicht ernst genommen. Doch nicht der Einzelne versagt, es ist die raffinierte Manipulation, mittels der er ohne es zu merken, mental umprogrammiert wird. Der einzige Ausweg heißt Aufklärung. Wer weiß, wie Psychoanbieter manipulieren, fällt nicht mehr so schnell darauf herein. Das gilt allerdings nur vor dem Training. Wer sich erst einmal auf den Prozess eingelassen hat, hat so gut wie keine Chance mehr. Denn wer kritisiert, stört und wird daher persönlich niedergemacht oder gleich rausgeschmissen.(9)
3.4 Der direkte Einstieg in die Gruppe Margaret Thaler Singer beschreibt den Ablauf von Gruppentrainings, wie er sich aus eigenen Beobachtungen und Gesprächen mit Teilnehmern und ehemaligen Trainern darstellt(10). Nach diesem Schema laufen nach unseren Erkenntnissen, resultierend aus einem Briefwechsel mit ehemaligen Teilnehmern, auch die Meditationsleiterlehrgänge (Dauer 5 Tage) in Schmiedeberg ab. Der Ablauf von Gruppentrainings gestaltet sich nach den Beobachtungen von Thaler Singer nach folgendem Grundschema:
3.5 Warum nicht einfach gehen? Menschen, die in die psychologischen und sozialen Zwänge einer Sekte oder Psychogruppe geraten sind, fällt es schwer, sich aus diesen für viele unsichtbaren aber wirkungsvollen Fesseln zu befreien. Was ist diesen Menschen widerfahren?
Die stärkste Fessel dürfte die Glaubensüberzeugung sein , egal ob religiöser, politischer oder anderer Art. Das damit verbundene Gefühl einer Verpflichtung (der Gruppe gegenüber) ist zwanghaft. Desweiteren sind die meisten Menschen loyal. Wenn sie sich zu etwas entschlossen haben, dann werden sie dem nicht so leicht wieder untreu. Wer umkehren will, braucht Mut. Es ist nie einfach, zuzugeben, den bisher falschen Weg gegangen zu sein. Für jeden von uns ist es faszinierend, Überzeugungen und Ideen in die Tat umzusetzen. Wir brauchen (Glaubens-) Überzeugungen, um die Welt und unsere täglichen Probleme zu verstehen und zu bewältigen. Was wir nicht brauchen, ist die Manipulation unseres Glaubens durch wen auch immer. Unter Manipulation verstehen wir dabei, dass die Sachinformation einseitig und tendenziös, die Selbstdarstellung (der Gruppe) darauf gerichtet ist, bei dem Betroffenen eine bestimmte Wirkung zu erzielen.
3.6 Der Weg zurück Er ist keine Utopie, mit Sicherheit aber auch nicht alltäglich. Die Gründe, eine Psychogruppe zu verlassen können unterschiedlich sein:
Wege zurück dürfte es ebenso viele geben wie Mitglieder in Psychogruppen. Eines haben wohl aber alle gemeinsam: Allein stehen sowohl Betroffene als auch das damit konfrontierte Umfeld ziemlich auf verlorenem Posten. Schon die Herausforderung, nach dem Aufenthalt in einer solchen Gruppe wieder eigene Entscheidungen zu treffen und eigene Wege zu gehen, den ungelösten Problemen aus der Zeit vor der Gruppe wieder zu begegnen und dann vielleicht einem ablehnenden, zumindest distanziertem neuen Umfeld zu begegnen, dürfte die Kräfte vieler übersteigen. Hilfe brauchen in einem solchen Prozess wohl alle Aussteiger, zumindest sachkundige Anleitung oder Unterstützung wohl aber auch die Menschen in ihrem neuen (vielleicht auch alten?) Umfeld. Bevor es aber überhaupt dazu kommt, muss der Betroffene selbst erst einmal eine für ihn schwierige Entscheidung treffen. Die Entscheidung, eine Psychogruppe zu verlassen, ist ein für nicht Betroffene kaum nachvollziehbarer Kraftakt. In vielen Fällen gehen solchen Entscheidungen einschneidende persönliche Erfahrungen voraus. Die Begleitung von Aussteigern ist ganz bestimmt kein Thema für Laienkünstler, psychologische Berater mit Kurzzeitausbildung und irgendwelche Trainer und Heiler mit zweifelhaften Ausbildungen und Erfahrungen. Dazu sind Fachleute mit ausreichend Erfahrung gefragt.
Dieses Zentrum entstand aus dem Bestreben einer Hauke Messerschmidt (Mahamudra) heraus, das größte Meditationszentrum im Osten Deutschlands aufzubauen. Im Erzgebirge wurde ein Platz gesucht und gefunden, der 50 Bewohnern einer Kommune und zusätzlich 50 Gästen Platz bieten kann. Begonnen wurde zunächst 1993 mit vier Personen in Höckendorf. Im Jahre 1997 wurde das New Dawn in Dresden eröffnet und 1999 wurde in Schmiedeberg ein Grundstück erworben, auf dem seitdem das Osho-Manjusha-Meditationszentrum in der geplanten Größe aufgebaut wird. Derzeit leben in dieser straff organisierten Kommune ständig zwischen 30 und 40 Neo-Sannyasin. Geprägt wird das Leben der Kommune nach eigener Darstellung durch die Leiterin Mahamudra und die 33köpflge Kommune — mit ihrer gemeinsamen Liebe für Bewusstseinsarbeit und Gemeinschaftsleben und im Herzen verbunden mit Oshos Vision vom Neuen Menschen. Auf der Internetseite des Osho-ManjushaMeditationszentrums findet man folgende Selbstdarstellung:
Was verbirgt sich hinter den wohlklingenden Worten der gemeinsamen Liebe für Bewusstseinsarbeit und der Verbindung zu Oshos Vision des Neuen Menschen tatsächlich? Die Vision des Neuen Menschen ist nicht ganz so neu, wie es vielleicht zunächst den Eindruck hat. Was verbirgt sich hinter dem reichhaltigen Angebot an Meditation und Veranstaltungen zur Bewusstseinsförderung? In einigen Niederschriften beschreibt Hauke Messerschmidt alias Mahamudra freundlicherweise recht deutlich, worum es wirklich geht: Bewusstseinskontrolle á la Carte.
4.1 Warum betrachten wir das Manjusha als Psychogruppe oder Sekte? Die Begriffe Sekte und Psychogruppe sind sehr unscharf definiert. Um unseren Standpunkt deutlich zu machen, lehnen wir uns an die Begriffsdefinition von Margaret Thaler Singer(12) an:
In einer Niederschrift von Mahamudra (Hauke Messerschmidt) mit dem Titel Die leere Straße gehen — bewusst und menschlich aus dem Jahre 1997 "beschenkt" die Autorin den Leser nach eigener Aussage mit vielen Juwelen der Weisheit für den Verstand. Gewollt oder ungewollt hat uns Mahamudra mit diesen 120 Seiten bedruckten Papiers eine aufschlussreiche Selbstdarstellung einer Psychogruppe geliefert, wie sie in dieser Deutlichkeit in den folgenden Jahren in keiner anderen Niederschrift von ihr noch einmal zu finden ist. Hat man sich erst einmal an die teilweise ungewohnte Sprache der Hauke Messerschmidt gewöhnt, bedarf es oftmals nicht einmal mehr eines Kommentars.
4.2 Das besondere Wissen der Mahamudra Dieses besondere Wissen erlangte sie nach eigener Darstellung nach einer Begegnung mit Osho im Jahre 1980. Sie nahm in Indien Sannyas (Initiierung als Schülerin Oshos), lebte längere Zeit in Oshos Ahram (Kommune) in Poona/Indien und im Osho Anand Ashram in Gujarat/Indien bei einem anderen indischen Meister.
Auch über das Arbeitsgebiet der Mahamudra klärt uns die gleiche Internetseite auf: Meditation, besonders stille Meditation und Vipassana, tiefe Bewusstseinsarbeit und Transformation im Sein, Verarbeitung traumatischer Verletzungen aus Kindheit und vergangenen Leben und Umsetzung in Kreativität. Diesem und damit verbundenen Themen wird ein zweiter Teil dieser Broschüre gewidmet sein.
Uns interessiert die Frage nach der Stellung der Mahamudra in der Kommune. Mahamudra bezeichnet die Mitglieder der Kommune als Kristalle(15), die hier leben dürfen und die sehr glücklich sind, in dieser Atmosphäre von Bewusstsein und Liebe sein zu dürfen. Für den Fall, dass die Kristalle nicht ihren Vorstellungen entsprechen, bietet Mahamudra im Kapitel Kristallisation auch gleich die passende Lösung:
Einige Zeilen weiter schreibt Hauke Messerschmidt:
Mahamudras Kristallisation hat Früchte getragen. Wir erinnern uns an eine Passage auf der Internet-seite des Osho-Manjusha:
4.4 Heilung durch Mahamudra Heilung und Kreativität sind Begriffe, die im Zusammenhang mit dem Manjusha auf Schritt und Tritt zu finden sind. Vor allem bei dem Gedanken an Heilung durch Mahamudra macht sich ein flaues Gefühl in der Magengegend bemerkbar. In Ihren Schriften verweist Mahamudra auffallend oft direkt oder indirekt darauf, dass die Geburt und die frühe Kindheit eine Phase des Missbrauches durch Erwachsene, besonders durch die Eltern darstellt. In ihrem Buch(17) beschreibt sie das Verhältnis der Eltern zu ihrem Kind auf folgende skurrile Weise.
Einige Zeilen weiter ist zu lesen:
Jeder Mensch würde normalerweise darüber einfach den Kopf schütteln und das Papier, auf dem diese Worte geschrieben sind, dem Papierkorb übereignen. Diese Aussagen bilden jedoch die Basis für eine obskure Missbrauchstheorie einer Hauke Messerschmidt. Kinder treten mit eigenem Wissen und Erfahrungen aus vergangenen Leben in das Leben der Eltern ein, werden von diesen geprägt und können sich dadurch nicht entfalten. Sie werden gezwungen, mit den Erfahrungen der Eltern zu leben. Auf Seite 28 erfährt der Spuk noch eine Steigerung.
Auf Seite 29 werden wir endlich zur Erleuchtung geführt:
Diesen Kindesmissbrauch zu heilen ist der Anspruch der Mahamudra. Laut Veranstaltungskalender 2006 des Osho-Manjusha ist eine der Aufgaben der Mahamudra das Lehren von Meditation und meditativer Lebenshaltung, die Arbeit mit Menschen an frühkindlichen Traumas und sexuellem Missbrauch. Die praktische Konsequenz dieser Heilslehre: Die leiblichen Eltern werden von den so geheilten Mitgliedern der Gruppe nicht mehr als ihre Eltern angesehen. Jeder direkte Kontakt wird durch das Gruppenmitglied abgebrochen. Die Gruppe wird zur neuen, unfehlbaren Familie, zur neuen Heimat. Mahamudra wird als einzige Autorität anerkannt, ihrem Wirken wird das gesamte Leben untergeordnet. Dabei ist es unwichtig, wie die ersten zwanzig oder mehr Jahre eines Lebens verlaufen sind. Spätestens nach der Teilnahme an dem vom Osho-Meditationszentrum in Schmiedeberg angebotenem Lehrgang für Meditationsleiter (Kosten 160 €) ist der Teilnehmer von einem Missbrauch in seiner Kindheit überzeugt. Dies haben Gespräche mit Teilnehmern und ehemaligen Kommunemitgliedern eindeutig belegt. Manchmal reicht dazu auch ein längerer Aufenthalt im Manjusha als Worker. Eine Nachricht aus dem (inzwischen gelöschten, dem Verfasser aber im Original vorliegenden) Gästebuch auf der Internetseite des Osho-Manjusha spricht dazu eine deutliche Sprache(20):
In einer e-mail äußert sich ein Kommune-Mitglied, das als Arzt in einem Krankenhaus tätig ist (!!!) noch deutlicher. Auf die Anfrage, ob unser Sohn, der sich seit Anfang 2005 in dieser Kommune aufhält, vielleicht Hilfe bräuchte, erhielten wir folgende Antwort:
4.5 Wie weiter im Osho-Manjusha Während der Niederschrift dieser Broschüre erreichte uns die Nachricht vom Ableben der Mahamudra. Der nachstehend abgedruckte Sondernewsletter lässt uns nicht daran zweifeln, dass Mahamudra im Osho-Manjusha-Meditationszentrum nachhaltige Spuren hinterlassen hat.
Wir werden uns deshalb in einem 2. Teil dieser Broschüre vor allem mit den Themen Meditation, Bewusstseinsarbeit und Transformation, dem systematische Einsatz von Überredungs- und Überzeugungstechniken, Techniken der mentalen Programmierung, kurz gesagt mit dem Thema Bewusstseinskontrolle im Osho-Manjusha, ausführlich befassen. ANHANG 1: RELIGIO ÜBER BHAGWAN RAJNEESH (OSHO )
Biographie: Die Bhagwan-Sekte geht auf Rajneesh Chandra Mohan zurück. Er wurde 1931 in Indien geboren, studierte Philosophie, schloß, das Studium als Magister ab. 1953 hätte er seine Erleuchtung gehabt. Seit 1969 scharte er Jünger um sich, seit 1971 nannte sich der Guru Bhagwan, der Erleuchtete und 1974 zog er mit seinen Jüngern nach Poona, ca. 261 km südöstlich von Bombay, wo er einen Ashram gründete. Zwischen 1974 und 1980 strömten ca. 250000 intellektuelle Aussteiger aus westlichen Ländern (vor allem junge Frauen) nach Poona, um sich von ihm erleuchten zu lassen und seinem Rajneeshismus zu folgen. 1981 flüchtete er vor der indischen Steuerfahndung in die USA, wo er in Oregon einen ganzen Landstrich gekauft hatte. 1985 mußte er die USA verlassen, sein Imperium zerbrach. Er erklärte den Rajneeshismus für beendet. 1989 starb Bhagwan. Seitdem firmiert die Sekte unter dem Namen Osho-Bewegung.
Lehre Die Grundlage der Lehre ist eine Erfahrungstheologie. Die Wirklichkeit kann man nur erfahren. Diese Wirklichkeit wird als Zustand der Gedankenlosigkeit, der absoluten Leere verstanden. Bhagwan nimmt hier den buddhistischen Nirvana-Gedanken auf. Nur wer es schaffe, ein völlig leeres Gefäß zu werden, dem werde die Glückseligkeit zuteil. Da dieser Zustand der Leere vom normalen Menschen nicht ohne weiteres zu erreichen sei, bot er sich als Hebamme an, den Suchenden zu dieser Erfahrung zu verhelfen. Dazu verlangte er völlige Unterordnung unter seinen Willen, strenge Kleidungsvorschriften (rote Kleidung und die Mala, einer Holzkette mit dem Bild des Meisters) und die Aufgabe des gesamten bisherigen Lebens. Totale Abhängigkeit war das Ziel seiner Lehre. Wer bist Du, daß Du wissen könntest, was richtig oder falsch ist?
Uli Grandtner, Sektenreport, München 1993, 5. 71ff. schreibt: Die Folgen der praktizierten Lehre des Bhagwan sind psychische Veränderungen ungeheuerlichen Ausmaßes bei den Anhängern. Es gibt ehemalige Sanyassins, die von einem Experimentierfeld für Menschenversuche sprechen. Pfarrer Friedrich-Wilhelm Haack nennt solche Persönlichkeitsveränderungen durch Jugendsekten Psychomutationen. Hierbei wird ein Mensch durch völlige Loslösung von seinem bisherigen sozialen Umfeld total verunsichert und bekommt dann von der Sekte eine neue Identität. Dabei entstehen euphorische Gefühle - man gehört ja immerhin zu den vom Guru Erretteten. Oft wird durch Schlafentzug und Ernährungsumstellung die physische Abwehrkraft der Mitglieder soweit gesenkt, daß unabhängiges Denken gar nicht mehr möglich ist. All diese Vorgänge können nach Berichten ehemaliger Sanyassins auch der BhagwanBewegung zugerechnet werden. Deutlich ist die Einschätzung der Osho-Bewegung in einem Urteil des OVG Münster, in dem es um die Äußerung eines Oberbürgermeisters ging, diese Sekte sei ein destruktiver Kult (OVG Münster, NVwZ 1991, 5. 176ff.) Das Gericht wertete diese Aeußerung als zulässiges und rechtmäßiges Werturteil und griff zur Begründung auf Thesen des Sektengründers Bhagwan Rajneesh zurück. Zunächst betont das Gericht, der Kult sei auch nach dem Tod Bhagwans maßgeblich auf den Gründer ausgerichtet, dessen Aussagen seien der Osho-Bewegung auch zuzurechnen. Dann werden Zitate Bhagwans angeführt (a.a.O. 5. 178f.). Darin, so das Gericht, seien Äußerungen des Osho Rajneesh zu den Themen Ehe und Familie sowie menschliches Leben und dessen Würde enthalten, die abwertende Beurteilungen seiner Religion stützen. Diese Zitate sieht das Gericht im Gegensatz zur Werteordnung des Grundgesetzes. Im Folgenden seien einige dieser Zitate aufgeführt: Die Familie wird als Quelle aller möglichen Geisteskrankheiten ... bezeichnet (a.a.O. unter Bezugnahme auf einen Vortrag Bhagwans vom 13.12.1980). Zum Thema menschliches Leben fasst das Gericht die Einstellung Bhagwans wie folgt zusammen: Insbesondere dem werdenden Leben wird jede Schutzwürdigkeit abgesprochen; es wird geradezu zu seiner Vernichtung aufgefordert, indem für eine Belohnung der Abtreibung plädiert wird (a.a.O. unter Bezug auf den Vortrag des Bhagwan vom 13.12.1980 und eine Weltpressekonferenz vom 20.7.1985). Problematisch sind auch die Aeußerungen zur Zeugung menschlichen Lebens („...besser die Geburt eines Kindes demReagenzglas überlassen . wo wir... auswählen können“). Es wird das Retten von Waisenkindern vor dem Hungertod mit Verbrechen in Zusammenhang gebracht (Bezeichnung von Mutter Theresa als Verbrecher in der Weltpressekonferenz vom 20.7.1985). Die Juden werden als nicht bemitleidenswert angesehen, denn sie seien für ihre Leiden verantwortlich. Durch die Erklärung zum auserwählten Volk hätten sie die lange Reihe von Leiden, Elend, Mord, Konzentrationslagern und Gaskammern herbeigführt (Rajneesh-Bible, S. 301). (a.a.O. 5. 176- 178) All diese Aussagen waren für das OVG Münster Anlaß, die Bezeichnung destruktiver Kult für die Bhagwan-Osho-Bewegung als zulässig anzusehen. Vor dem Hintergrund dieser Zitate und dem gesamten Erscheinungsbild dieses Kults kann nicht eindringlich genug vor der Bhagwan-Osho-Bewegung gewarnt werden.(23)
Esoterik bezeichnet seit der Antike ein religiöses Geheimwissen, welches nur einem inneren Kreis von Eingeweihten zugänglich ist. Der Name leitet sich aus dem griechischen Adjektiv esöterikös ab, das mit zum inneren Kreis gehörig übersetzt werden kann. Heute wird der Begriff Esoterik im Sinne einer Weltsicht oder Geisteshaltung verstanden die sehr viele Lehren und Schulen umfasst, auch okkulte und magische Praktiken und Vorstellungen. Esoteriker übersetzen den Begriff auch mit nach innen gerichtet und meinen damit alles was die Seele des Menschen betrifft. Die Esoterik ist heutzutage ein Sammelbegriff für weltanschauliche Strömungen, die Elemente der Spiritualität, der Astrologie, des Okkultismus etc. mit einbeziehen und ist als Ausdruck individueller Spiritualität gesellschaftlich teilweise akzeptiert.
Guru In der religiösen Tradition Indiens gilt der Guru als spiritueller Meister. Er geht seinen Weg für sich und wirbt nicht dafür. Aufgrund seiner eigenen spirituellen Entwicklung kann er jedoch auch Schüler auf seinen Weg führen. Vor allem seit den 70er Jahren traten im Westen dagegen missionierende Gurus auf. Diese westlich orientierten Meister werden auch in Indien vielfach kritisiert, da sie in vielem nicht dem klassischen Guru-Ideal entsprechen.
Manipulation Unter Manipulation verstehen wir, dass die Sachinformation einseitig und tendenziös, die Selbstdarstellung (der Gruppe) darauf gerichtet ist, bei dem Betroffenen eine bestimmte Wirkung zu erzielen.
Meditation Unter Meditation kann man jede absichtslose Konzentration auf eine Tätigkeit oder einen Gegenstand verstehen. Die Konzentration wird dabei nicht durch den Verstand gesteuert, sondern ergibt sich als Folge der Versenkung. Die Tätigkeit kann aktiv manipulierend sein. Wesentlich ist in jedem Fall ein Zustand der entspannten Aufmerksamkeit, förderlich ist eine Umgebung ohne Störreize, bzw. die Fähigkeit, seine Sinne ruhen zu lassen. Der Begriff Meditation wird als Beschreibung eines Zustands und auch als eine Technik des Meditierens benutzt. Der Zustand, der erreicht werden soll, kann je nach Art der Meditation recht unterschiedlich sein. Insbesondere bei einigen Varianten der aktiven Meditation ist er kaum von den Begriffen Trance und Ekstase abzugrenzen. Der Gegenstand der Meditation kann beinahe beliebig sein, so dass auch Musizieren oder sogar einfache, d. h. nicht Aufmerksamkeit fordernde Arbeiten auf meditative Art ausgeführt werden können. Einige der bekanntesten Meditationstechniken beziehen sich auf den Atem, die Beobachtung des Atems (Zen Meditationstechniken, Yoga). Andere wiederum, wie in der christlichen Tradition verankerte, auf das Gehen (z.B. Sankt-Jakobsweg in Spanien) oder das Arbeiten (ora et labora). Eine Meditationstechnik kann allein oder in einer Gruppe unter Anleitung durchgeführt werden. Meditation ist wesentlicher Bestandteil vieler Religionen, in denen das SichVersenken als Übung zur Annäherung an ein höheres Wesen (Gott) oder einen höheren Bewusstseinszustand verstanden wird. Dabei ist es allerdings recht unterschledlich, ob eine stille, passive Form oder eine aktive gewählt wird.
Sannyas Entsagung oder Freiheit von allem.
Sannyasin Ein religiöser Hindu in der letzten Phase seines Lebens, der sich in entsagungsvoller Askese auf den Tod vorbereitet; verwendet auch zur Bezeichnung eines heiligen Menschen, der der Welt entsagt hat; Osho (Rajneesh) verwendete den Begriff Neo-Sannyasin für seine Jünger. Sie sollten zunächst ihr Ego ihren Verstand und die Bindungen an Familie, Beruf und Gesellschaft hinter sich lassen, später auch Besitztümer.
Psychomarkt Neben der etablierten Psychotherapie gibt es eine alternative Psychoszene. Seit den 80er Jahren werden die Angebote zunehmend mit religiösen, magischen oder esoterischen Vorstellungen vermischt, insofern eine Gesamtschau des Lebens und der Natur vermittelt wird. Die Szene, die auch Freizeitangebote und Managementschulung mit Therapie verbindet, organisiert sich marktorientiert nach Angebot und Nachfrage. Es gibt daneben jedoch auch Gruppen mit einer psychologischen, besser psychologistischen Ideologie, die den Charakter einer Heilslehre annehmen kann.
Versprechungen 0 Man verspricht mir Liebe und Verständnis, Reichtum, Glück, Erfolg, Gesundheit und Heilung, spirituelle Erfahrungen oder Erleuchtung, Errettung oder Erlösung, wenn ich mich der Gruppe anschließe oder bestimmte Kurse der Gruppe besuche. o Ich kann ein völlig neuer, besserer Mensch werden. Ich kann mit Hilfe der Gruppe alle meine Probleme und möglicherweise die der ganzen Welt lösen. Mein Leben wird sich vollständig ändern. o Man sagt mir, dass ich genau diese Gruppe brauche, um all die Dinge, die ich erreichen möchte, zu schaffen. o Die Gruppe bietet einfache Erklärungen für alle wichtigen Lebensbereiche und Probleme. o Obwohl ich das Gefühl habe, dass von der Gruppe eine unerklärliche Anziehungskraft ausgeht, bin ich mir sicher, dass ich alles selbst entscheiden kann.
Gruppenstruktur o Die Mitglieder/Mitarbeiter der Gruppe oder des Anbieters sind ausgesprochen nett zu mir, sie gehen auf mich ein, wie ich es mir schon immer von anderen Menschen gewünscht habe. Mindestens ein Mitglied der Gruppe ist immer in meiner Nähe. o Die Mitglieder der Gruppe halten stark zusammen und heben sich möglicherweise durch eine besondere Sprache, besondere Begriffe, die nur innerhalb der Gruppe so verwendet werden von anderen ab. Vielleicht erhalten die Mitglieder auch einen neuen Namen. o Die Gruppe fühlt sich als Elite, als Vorreiter einer neuen Epoche. Nur Gruppenmitglieder werden einer nahenden Bedrohung entkommen. o Kinder und Jugendliche haben in der Ideologie der Gruppe eine besondere Funktion. o Die Gruppeninteressen kommen vor den Interessen des Einzelnen. Ich muss viele Aufgaben für die Gruppe übernehmen, Kurse besuchen, Mitglieder werben, Bücher verkaufen usw. Private soziale Absicherung ist nicht wichtig. o Wenn der Gruppenführer es mir befiehlt, darf ich auch gesetzwidrige Taten begehen. Indem ich das mache zeige ich meine besondere Loyalität bzw. meine Glaubensstärke.
o Nur diese Gruppe bzw. dieser Anbieter hat angeblich die richtigen Methoden, mit denen ich weiterkomme. Sie sind rational oder mit herkömmlichen wissenschaftlichen Methoden nicht erklärbar. o Was innerhalb der Gruppe eigentlich passiert, kann man nicht erklären, sondern muss man selbst erleben. Deshalb soll ich am besten gleich mitkommen und mir ein eigenes Urteil bilden. o Auf dem Weg zur Erlösung oder der Beseitigung meiner Probleme werden mir sonderbare Dinge abverlangt. Geheimnisvolle religiöse oder psychologische Übungen werden benutzt, um besondere Bewusstseinszustände zu erreichen (Ekstase, Ergriffensein, Aufhebung des Selbstgefühls, ausgefallene spirituelle Erlebnisse) o Ich soll mein Leben so umstellen, dass ich möglichst viel Zeit in der Gruppe verbringe. Kontakte zu möglichen Kritikern, auch zu Familienangehörigen oder früheren Freunden soll ich abbrechen, sie stören mich auf meinem Weg. o Es gibt Regeln oder Rituale für Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Beziehungen und Sexualität oder sogar für die gesamte Tagesgestaltung. o In Einzelgesprächen und bei Gruppenveranstaltungen merke ich, dass alle Gruppenmitglieder identische Ansichten über sämtliche Aspekte des Lebens haben. Da sogar der Wortlaut der Aussagen übereinstimmt, habe ich manchmal den Verdacht, es findet eine Art Indoktrination statt. 0 Zentrale Führungspersönlichkeit o In der Gruppe gibt es eine Führungspersönlichkeit, die durch besondere Erfahrungen, Eingebung, Erleuchtung oder geheimnisvolle Kräfte besonderes Wissen und Macht über die Welt und den Menschen hat. Aufgrund ihres besonderen Status sind Zweifel, Kritik oder ein Hinterfragen nicht gestattet.
Umgang mit Kritik o Wenn jemand sich negativ über die Gruppe äußert, werden dessen Argumente als Zeichen der Unwissenheit oder als feindliche Absicht interpretiert. An der Gruppierung gibt es nichts zu kritisieren. o Stellt sich der Erfolg nicht wie versprochen ein, liegt es an mir. Ich habe nicht alle Regeln befolgt, habe vielleicht gezweifelt oder mich zu wenig bemüht. o Wenn ich mich von der Gruppe lösen will, werde ich massiv unter Druck gesetzt oder auf subtile andere Art überzeugt, dass ich bleiben muss.
Haben Sie eine oder meherer Aussagen angekreuzt ? o Ja o Nein
Bei Ja Die Gruppe, mit der Sie es zu tun haben, scheint unbedenklich zu sein. Sollten Sie weitere Fragen haben, erkundigen Sie sich auch bei Fachleuten. Bärbel Schwertfeger: Der Griff nach der Psyche, Campus-Verlag 1998 Margaret Thaler/Janja Singer: Wie Menschen ihre Freiheit verlieren und wiedergewinnen können, Auer 1997 Hand buch Religiöse Gemeinschaften, Gütersloher Verlagshaus 1993 Hauke Messerschmidt (Mahamudra): Die leere Straße gehen, Eigenverlag 1997 Internetseite des Osho-Manjusha- Meditationszentrums, Stand 04.06.2006 Steven Hassan: Ausbruch aus dem Bann der Sekten Rowohlt 1993 Wikipedia http://de.wikipedia.org/ wiki/Hauptseite Friedmann Schulz von Thun: Miteinander Reden 1 — Störungen und Klärungen, Rowohlt 2006 Satz: Winfried Müller ©VIKAS (1) dt.: Schatztruhe, Schmuckkästlein, abgeleitet vom Sanskritwort mani ( Juwel, Edelstein, Schmuck) (2) Sannyas, Sannyasin, (sanskrit) bedeutet ursprünglich Wahrheitssucher oder Entsagender, wird aber nach philologischem Befund im westlichen Sprachgebrauch ausschließlich als Bezeichnung für die Anhänger von Bhagwan Shree Rajneesh (Osho Rajneesh) verwendet. (3) Mahamudra (sanskrit) für Großes Siege!, im 11. Jh. aufgekommenes esoterisch-philosophisches Lehr- und Meditationssystem. Als Personenbezeichnung nur im Kontext von Osho gebräuchlich. (4) Rajneesh <Bhagwan>: Das Orangene Buch. Köln: Ed. Osho, 2003 : (5) Hauke Messerschmidt (Mahamudra): Die leere Straße gehen. Eigenverlag, 1997 S.11 (6) Selbstbezeichnung der initiierten Anhänger der Osho-, (Bhagwan- oder Rajneesh-) Bewegung. (7) Schwertfeger, Bärbel : Der Griff nach der Psyche. Frankfurt/Main; New York: Campus-Verl., 1998 S.38 (8) Margaret Thaler Singer / Janja Lalich: Sekten. Wie Menschen ihre Freiheit verlieren und wiedergewinnen können. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme, Verl., 1997 S. 91 (9) vgl. hierzu: Schwertfeger, Bärbel: Der Griff nach der Psyche. Frankfurt/Main; New York: Campus-Verlag, 1998 (10) vgl. Singer, a.a.O. 5. 228— 230. (11) http://www.oshomanjusha.de (12) Singer, a.a.O. S. 34 (13) http: //www . oshomanjusha . de/ Stand: 04.06. 2006 (14) http: //www.oshomanjusha .de/de/ww_mahamudra/ indexf . htm Stand: 04.06.2006 (15) vgl. hierzu: Hauke Messerschmidt (Mahmudra): Die leere Straße gehen. Schmiedeberg: Eigenverlag, 1997, S. 5 (16) http://www.oshomanjusha.de/de/ww_mahamudra/index_f.htm; Stand: 04.06.2006 (17) Hauke Messerschmidt (Mahmudra): Die leere Straße gehen. Schmiedeberg: Eigenverlag, 1997 (18) Messerschmidt, Hauke, a.a.O.S.25 (19) Messerschmidt, Hauke, a.a.O.S.26 (20) http://www.oshomanjusha.de/ Stand: 04.06.2006 (21) Der Autor ist dem Verfasser bekannt (22) Osho Manjusha Newsletter, Sonderausgabe vom 18. Mai 2006 http: //www.oshomanjusha .de/wwnewsletter/ archiv/mahamudra . htm (23) http: //www. religio . de/indien/bhagwan/ bhagwan . html
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